Farbstifte in Etui

So arbeite ich – Methoden

individuell, persönlich und situativ

Methodenkenntnisse –
flexibel angewendet

In meiner langjährigen Tätigkeit als Arbeits- und Organisationspsychologin, Beraterin und Coach sowie Supervisorin habe ich eine ganzheitliche Sicht- und Denkweise auf Mensch, Organisation und Kontext entwickelt. Mein breites psychologisches Fachwissen habe ich laufend mit Weiterbildungen in fundierten Theorien und Modellen aus Beratung und Coaching sowie Supervision erweitert. Meine Haltung sowie Arbeitsweise sind ressourcen- und lösungsorientiert sowie Kompetenz fördernd. Dabei gehe ich bezogen auf Fragestellung und Kontext individuell auf die Zielsetzungen sowie den Prozessverlauf ein und wende meine Methodenkenntnisse flexibel sowie integrierend an. Wesentliche Theorierichtungen, welche meine Arbeitsweise kennzeichnen, sind nachfolgend umschrieben.

Salutogenese und Positive Psychologie

Aaron Antonovsky (israelisch-amerikanischer Soziologe, 1923-1994), «Vater der Salutogenese», schaffte in den 1980er Jahre mit seinem Konzept einen neuen Blick auf die Gesundheit. Er beschäftigte sich darin mit der Frage «Was hält den Menschen gesund», jedoch ohne den pathogenetischen Ansatz grundsätzlich auszuschliessen («Warum wird der Mensch krank. »). Er ging davon aus, dass sich der Mensch in einem Kontinuum zwischen völliger Gesundheit und Krankheit bewegt. In diesem Kontinuum geht es darum, ein Gleichgewicht zu finden oder sich sogar mehr in Richtung Gesundheit zu bewegen. Hierfür dienen dem Menschen die ihm zur Verfügung stehenden Ressourcen. Der Ansatz floss u.a. auch in den Fachbereich der Psychologie ein.

Die Positive Psychologie ist die Wissenschaft und Praxis des gelingenden Lebens und Arbeitens. Die Ursprünge gehen weit zurück. Bereits 1954 wurde sie vom US-amerikanischen Psychologen Abraham Maslow verwendet und fand in den 1990er Jahren durch den US-amerikanischen Psychologen Martin Seligman Einzug in die Psychologie. Das Ziel der Positiven Psychologie ist eine Komplettierung des psychologischen Fachbereichs. Die Positive Psychologie fokussiert das, was das Leben lebenswert macht, was den Menschen stärkt und woran er wachsen kann. 

Es geht im Wesentlichen darum, Stärken zu erkennen und zu fördern sowie einen konstruktiven Umgang mit Schwächen sowie Widrigkeiten und Herausforderungen zu finden bezogen auf Lebensthemen wie Gesundheit, Familie, Freizeit, Arbeit, Bildung, etc. Die Positive Psychologie beinhaltet Theorien, Konzepte und Interventionen und legt dabei das Augenmerk auf das positive Erleben (positive Emotionen, Wohlbefinden, Lebenszufriedenheit), auf positive Eigenschaften (Charakterstärken, Tugenden, Talente) und auf positive Institutionen (wie z.B. Arbeitgeber, Wohngegenden, Familien, Schulen), deren Rahmenbedingungen das persönliche Wachstum erlauben und positives Erleben sowie positive Eigenschaften fördern. Die Konzepte und Interventionen der Positiven Psychologie werden im Coaching und in der Psychotherapie sowie in der Arbeitswelt (z.B. Positive-Leadership), Erziehung und Bildung erfolgreich angewendet.

Hypnosystemisches Integrationsmodell nach Gunther Schmidt

Das hypnosystemische Integrationsmodell wurde durch Gunther Schmidt entwickelt. Dabei wurden systemisch-konstruktivistische Modelle mit den kompetenz-, ressourcen- und lösungsorientierten Konzepten von Milton H. Erickson (Hypnotherapie) integriert und mit weiteren kompatiblen Ansätzen zu einem ganzheitlichen Konzept weiterentwickelt. Die zentrale Haltung in der hypnosystemischen Arbeit ist die Lösungs- und Ressourcenorientierung unter gleichzeitiger Berücksichtigung sowie Wertschätzung des bisherigen Problemerlebens. Das hypnosystemische Konzept wird sowohl in der Organisationsberatung, im Coaching und in der Supervision als auch in der Psychotherapie erfolgreich angewendet.

Persönlichkeits-System-Interaktions-Theorie nach Julius Kuhl

Die Theorie der Persönlichkeits-System-Interaktionen PSI nach Julius Kuhl stellt eine umfassende Persönlichkeitstheorie dar und integriert unterschiedliche Persönlichkeitstheorien, Forschungsthemen und theoretische Perspektiven in einer Systematik. Dabei werden komplexe kognitive, affektive und motivationale Prozesse menschlichen Verhaltens und Erlebens wie Bewältigungsverhalten, Selbststeuerungskompetenzen oder Selbstentwicklung sowie ihr Zusammenwirken beschrieben. Neben dem Beschreiben und Verständnis von Persönlichkeit anhand der PSI-Theorie kann mittels der PSI-basierten Kompetenzanalyse ein detailliertes Persönlichkeitsprofil erstellt werden. Je nach Beratungsschwerpunkt und Fragestellung können mittels dieser Diagnostik verschiedene Ebenen der Persönlichkeit beleuchtet und damit Kompetenzen sowie Schlüsselqualifikationen und Entwicklungsmöglichkeiten einer Person aufzeigt werden.

Zürcher Ressourcen Modell

Das Zürcher Ressourcen Modell ZRM wurde von Maja Storch und Frank Krause entwickelt und wird laufend auf seine nachhaltige Wirkung überprüft. Das ZRM verbindet Motivationspsychologie mit neusten neurowissenschaftlichen Erkenntnissen. In der Arbeit mit ZRM werden kognitive, emotionale und physiologische Elemente in den Entwicklungsprozess einbezogen. Es unterstützt Sie darin, konkrete und selbstbestimmte Ziele zu entwickeln und diese auch in Handlung umzusetzen sowie Ressourcen zu entdecken und zu aktivieren. ZRM hilft, Kopf und Bauch in Einklang zu bringen und dadurch kluge Entscheidungen treffen und Ziele erreichen zu können.

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